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Die speed4-Meisterschaft und die Forschung

Das Projekt der speed4-Meisterschaft wurde von Beginn an wissenschaftlich begleitet. Im Zuge der Zusammenarbeit mit den Universitäten Leipzig, Heidelberg und Wuppertal steht dabei im Vordergrund, das Potenzial des Bewegungsprojektes umfangreich zu erfassen und einen stetigen Transfer zwischen Wissenschaft und Praxis zu ermöglichen. Letzteres soll dazu dienen, den Wettbewerb perspektivisch zu optimieren.

Forschungsstand der Universitäten Heidelberg und Wuppertal
Gemeinsam mit der Universität Heidelberg und der Universität Wuppertal wird im Rahmen einer Studie ein speed4-Lauftest durchgeführt. Ziel ist es, sportliche Werte aus dem speed4-Parcours in Relation zu Alter und Geschlecht zu setzen. Leiter des Forschungsprojektes ist Prof. Dr. Theodor Stemper, der die Evaluation gemeinsam mit Studenten der Universität Wuppertal in über 30 Wuppertaler Grundschulen durchführt. Mit dieser Grundlagenforschung werden wichtige Daten erhoben, die zu einer Ausweitung der wissenschaftlichen Betrachtung der speed4-Systematik dienen sollen.

Von Seiten der Universität Heidelberg wird unter der Leitung von Prof. Dr. Klaus Roth eine Verbindung zum Langzeitforschungsvorhaben „Heidelberger Ballschule“ hergestellt, die eine professionelle, entwicklungsgerechte Anfängerausbildung in den Ballsportspielen zum Thema hat.

Forschungsstand der Universität Leipzig
In Kooperation mit dem Institut für Gesundheitssport und Public Health der Universität Leipzig wird ein praxisnaher Aspekt untersucht. Unter Leitung von Prof. Dr. Petra Wagner und unter fachlicher Begleitung von speed4-Mitarbeiterin Julia Höpping wird an ausgewählten Schulen die inhaltliche Ausgestaltung einer vierten Sportstunde erprobt.

Die wissenschaftliche Begleitung der speed4-Meisterschaft wird auch zukünftig fortgeführt. Die untersuchten Fragestellungen werden stetig weiterentwickelt, um im Ergebnis die Rahmenbedingungen dynamisch anpassen zu können. Für das übergeordnete Ziel, Kinder in Bewegung zu bringen, soll der universitäre Input strategisch genutzt werden.

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